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Wie alles kam ...

Nach bestem Wissen und Gewissen

Nachdem die Südautobahn A2 am Burgenland vorbeigeht, wurde mit der S31 eine Anbindung der Pendler an Wien geplant. Ausserdem sollte mit dieser Strasse das Nordburgenland mit dem Südburgenland verbunden werden.

Bei ursprünglichen Weiterführungsplänen der S31 bei Oberpullendorf waren Trassen beim "Bründl" in Dörfl in Richtung Piringsdorf/Oberwart geplant. Hier gab es Einwände und plötzlich neue Pläne. (Leider haben wir hier keine fundierten Aussagen, sondern nur Gerüchte gehört). Jedenfalls wurde die S31 dann in Richtung ungarische Grenze/Rattersdorf weitergeplant. Angeblich zweispurig und zur Entlastung der Orte Unterpullendorf, Steinberg, Oberloisdorf, Unterloisdorf, Mannersdorf, Rattersdorf.

Aus der Sicht der Gemeinde Mannersdorf

In der Gemeinde Mannersdorf an der Rabnitz gab es schon seit einiger Zeit Pläne, eine Umfahrungsstrasse (normale 2-spurige Strasse) zur Entlastung der an der B61 liegenden Orte zu bauen. Die Trassen der möglichen Umfahrungsstrassen waren westlich bzw. östlich von Mannersdorf.

Nach geänderter Gesetzeslage wurden fast alle ehemalige Bundesstrassen zu Landesstrassen. Nur Autobahnen und Schnellstrassen sind in der Zuständigkeit des Bundes gefallen. Auf gut Deutsch: Autobahnen und Schnellstrassen zahlt der Bund, alle anderen Strassen muss das Land zahlen. Daher wurden Umfahrungsstrassenprojekte vom Land zu Schnellstrassenprojekten, damit die Kosten vom Bund getragen werden.

Eine weitere Gesetzesänderung - diesesmal eine der EU - bezüglich Maut plant die Asfinag/Ösag (Bundesstrassen-Errichter) nur mehr bemautbare Strassen. Schnellstrassen, wie im Burgenland sind allerdings nicht bemautbar, da keine Mitteltrennung vorliegt. Somit wurden aus Schnellstrassenprojekten Autobahnprojekte.

Aus all diesen Gesetzesänderungen wurden aus geplanten zweispurigen Umfahrungs- bzw. Entlastungsstrassen eben Autobahnprojekte.

Aus den Umfahrungsstrassen-Varianten westlich und östlich von Mannersdorf wurden Variante 1 und 2. Eine 3. Variante mit Tunnel zwischen Klostermarienberg und Frankenau kam dazu, da angeblich die Nähe zur Therme erwünscht war - die Gemeinde Lutzmannsburg ist allerdings gegen einen Autobahnbau über die erst teuer erschlossenen Rad- und Skaterwege: Der (Thermen-)Tourismus braucht keine weiteren Strassen.

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